Fairness bedeutet für uns mehr als ein Gütesiegel

 

 

Die internationale Gewinnung von Pflegefachkräften hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert.

Als wir ProUna gegründet haben, konnten Einrichtungen langfristiger planen, internationale Rekrutierung war besser kalkulierbar und vieles sprach dafür, dass faire Personalgewinnung künftig noch stärker unterstützt wird.

Heute ist der Markt ein anderer.

Steigende Kosten, die Gesundheitsreform, wirtschaftlicher Druck und knappe Budgets zwingen Einrichtungen zu genaueren Entscheidungen. Gleichzeitig ist der Bedarf an Pflegefachkräften so hoch wie nie.

Für uns stellte sich deshalb eine zentrale Frage:

Wie können wir internationale Pflegefachkräfte auch künftig fair, transparent und wirtschaftlich nach Deutschland begleiten?

Die Antwort war nicht, unsere Werte zu verändern – sondern unser Rekrutierungsmodell weiterzuentwickeln.

Unsere Werte bleiben.

Seit Gründung der ProUna GmbH haben wir unsere Arbeit konsequent an Fairness, Transparenz und Verantwortung ausgerichtet.

Die spätere Zertifizierung des RAL Gütesiegels „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ war für uns vor allem die Bestätigung einer Arbeitsweise, die wir bereits gelebt haben. Gleichzeitig bestand die Aussicht, dass Arbeitgeber durch das Gütesiegel künftig zusätzliche Förder- oder Refinanzierungsmöglichkeiten erhalten und faire Rekrutierung dadurch gestärkt wird.

Diese Erwartung hat sich in der Praxis jedoch nicht erfüllt.

Deshalb haben wir uns entschieden, das Gütesiegel nicht weiter zu nutzen.

Nicht, weil wir uns von seinen Werten entfernen.

Sondern weil wir überzeugt sind, dass wir diese Werte heute auf einem anderen Weg besser umsetzen können

 

Fairness beginnt mit Ehrlichkeit.

Wir möchten keine Versprechen machen, die wirtschaftlich nicht dauerhaft tragfähig sind.

Deshalb haben wir unser Finanzierungsmodell an die aktuellen Marktbedingungen angepasst.

Künftig werden einzelne Vorbereitungsschritte – insbesondere die sprachliche Qualifizierung im Herkunftsland – von den Bewerberinnen und Bewerbern selbst getragen.

Das eröffnet in der Praxis neue Möglichkeiten: Rekrutierungsprojekte können schneller starten, Prozesse werden beschleunigt und lange Wartezeiten reduziert.

Gerade diese Wartezeiten sind heute eine der größten Herausforderungen.

Wer seine Sprachprüfung bestanden hat, möchte nicht monatelang auf eine Vermittlung warten. Motivation sinkt, Sprache geht verloren und nicht selten wechseln Kandidaten zu Vermittlern mit hohen Gebühren und unvollständiger Begleitung.

Unser Ziel bleibt deshalb unverändert:

Pflegefachkräfte schnell, sicher und nachhaltig in Deutschland ankommen zu lassen.

Was bedeutet das für unsere Kunden?

Vor allem mehr Flexibilität.

Unser weiterentwickeltes Modell ermöglicht wirtschaftlich realistische Projekte – auch unter den heutigen Bedingungen.

Arbeitgeber profitieren von:

  • realistisch kalkulierbarer Personalgewinnung
  • kürzeren Projektlaufzeiten
  • einer größeren Auswahl qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber
  • transparenten Kostenstrukturen
  • und einer persönlichen Begleitung im gesamten Prozess

Unser Anspruch endet nicht mit dem Arbeitsvertrag.

Wir begleiten Menschen – und genau darin liegt unser Unterschied.

Fairness ist keine Urkunde.

Fairness zeigt sich nicht daran, wer welche Kosten übernimmt.

Sondern daran,

  • dass alle Beteiligten jederzeit wissen, woran sie sind
  • dass Entscheidungen offen kommuniziert werden
  • dass Versprechen eingehalten werden
  • dass Menschen respektvoll behandelt werden
  • und dass internationale Fachkräfte langfristig erfolgreich in Deutschland ankommen

Genau dafür steht ProUna.

Gestern. Heute. Und in Zukunft.